Die Probebühne

 

 

 

So vieles hat zugleich Raum in uns – !
Liebe und Trug … Treue und Treulosigkeit … Ja – mein guter Hofreiter, 
die Seele … ist ein weites Land, wie ein Dichter es einmal ausdrückte …
Arthur Schnitzler
Das weite Land

 

Die eigentliche Werkstatt des Theaters. Für den Regisseur der wohl erfüllendste und spannendste Raum. Kunststück, hier verbringt er ja auch, zusammen mit seinem Ensemble, die entscheidendste Phase seiner Arbeit: 

Lange hat man daraufhin gearbeitet, sich auf diesen Moment gefreut, den Koffer mit den gesammelten Materialen auszupacken, sie einzusetzen, sie lebendig werden zu lassen, in der gemeinsamen Entdeckung des Probierens. Nach langen Wochen oder gar Monaten, die ausgefüllt waren mit recherchieren, studieren, konzipieren und dem Entwickeln einer Meinung, beginnt hier die Reise durch das Stück, das Überprüfen und neu denken. Jetzt gilt es, den Weg gemeinsam zu entdecken. Erst dieses gemeinsame Ausprobieren, egal welche Sprache und Form man in der Arbeit und für das Projekt  schlussendlich findet, macht das Theater zu dem, was es ist: ein Spiel. Ein wiederkehrendes Spiel, dass selbst nach der Premiere jeden Abend neu startet und neu gedacht wird, neu erfunden wird. 

Hier auf der Probebühne meiner Theaterwelten findet ihr in den Nebenräumen erste Kurzporträts meiner aktuellen und zukünftigen Projekte. Natürlich gibts auch Impressionen und Eindrücke aus dem jeweiligen Entstehungsprozess der Arbeiten, wenn die Konzeptidee mit dem Ensemble weitergedacht wird. 

 

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Vor der Probe zu L’elisir d’amore, Oper Schloss Maxlrain, Sommer 2017