Ich will Dich an der Hand führen, um Dir die Wunder der Welt zu zeigen

Eine Konzertlesung
aus dem Briefwechsel von Franz und Maria Marc (1905-1916)

 

Gelesen von Anna März (Maria Marc) und Michael Stacheder (Franz Marc)

Mit Musik von
Franz Schubert, Leoš Janáček, Béla Bartók und Arnold Schönberg sowie mit
traditioneller alpenländischer Volksmusik 

arrangiert, neu interpretiert und gespielt von Christine Schreier (Blockflöten), Stephanie Wagenstaller (Violine) und Thomas Beer (Gitarre)

Erstaufführung
im Franz-Marc-Museum Kochel am See

 

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Franz und Maria Marc, 1911 in Sindelsdorf, fotografiert von Wassily Kandinsky.

 

Der Briefwechsel von Franz und Maria Marc ist ein berührendes, wie ehrliches Zeugnis einer Liebesgeschichte, die sich gerade in den ersten Jahren des Zusammenseins als äußerst emotional aufgeladen und nicht frei von Konflikten für die Protagonisten gestaltete. Von 1905 bis zu Franz Marcs frühen Tod 1916 schrieb sich das Künstlerpaar hunderte Briefe und Postkarten voller Sehnsucht und Zärtlichkeit, die auch einen unverstellten Einblick in das alltägliche Leben, die Kunstszene und in die Anfänge des Blauen Reiters sowie in das Kriegsgeschehen des Ersten Weltkriegs ermöglichen.

Der musikalische Rahmen der Lesung mit Anna März und Michael Stacheder wird von Musikerinnen und Musiker aus der Region gestaltet: Mit der Kombination ihrer Instrumente entwickeln Christine Schreier (Blockflöten), Stephanie Wagenstaller (Violine) und Thomas Beer (Gitarre) für die Lebens- und Liebesgeschichte von Franz und Maria Marc einen passenden Klang-Raum. Traditionelles trifft Experimentelles und eröffnet dem Zuhörer zusammen mit den Briefen neue gedankliche Welten. Von Franz Schubert über Leoš Janáček zu Arnold Schönberg spannt sich ein Bogen von der frühen Romantik bis hin zur Avantgarde und begleitet die Zuhörer durch die Utopien einer der bedeutendsten Kunstbewegung des 20. Jahrhunderts. 

Der Briefwechsel von Franz und Maria Marc ist 2018 im C.H. Beck Verlag erschienen.

 

Das Ensemble

Anna20Anna März, 1986 in Rosenheim geboren, nahm mit 16 Jahren an ihrem ersten  Theaterkurs teil. Ab diesem Zeitpunkt begann sie  mit großer und wachsender Leidenschaft für das Theater in diversen Produktionen in der Region mitzuwirken, bevor sie zwischen 2009 und 2012 ihre Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule absolvierte. Am Ende ihres Studiums gewann sie 2012 den Lore-Bronner-Preis des Bezirks Oberbayern. Danach folgten Engagements beim Jungen Schauspiel Ensemble München, am Rationaltheater und am Galli Theater München. Seit 2017 regelmäßiges Engagement beim Theater für die Jugend in Burghausen.

001_Schreier kleinChristine Schreier, geboren 1988 in Rosenheim, studierte Blockflöte an der Universität Mozarteum in Salzburg sowie an der Hochschule für Musik und Theater in München. Im Jahr 2014 beendete sie ihr Studium mit dem akademischen Grad „Master of Arts“ mit Auszeichnung. Sie konzertiert sowohl als Solistin als auch in diversen Kammermusik- und Ensembleformationen (Anheizholz, Charisma, Kinderkonzert „Der vergessliche Flötino“, Kammersolisten Dorfen, Kammerorchester Kolbermoor) und wirkt bei Barockkonzerten und Opernproduktionen am Staatstheater am Gärtnerplatz in München mit. Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet Christine Schreier an der Musikschule in Kolbermoor.

88744bd1-5809-42c3-99d9-194498ef617cStephanie Wagenstaller erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von acht Jahren bei Katy Lestremau. Während sie den musischen Zweig am Ignaz-Günther- Gymnasium Rosenheim absolvierte, wurde sie von Martin Kreidt an der Stadtsingschule Kolbermoor unterrichtet.  2011 begann sie am Mozarteum in Salzburg Instrumental- und Gesangspädagogik Violine bei Eva-Maria Steinschaden-Vavtar zu studieren. Sie absolvierte mehrere Meisterkurse, unter anderem bei Prof. Schickedanz und Martin Tittor. Seit ihrem Abschluss 2017 arbeitet Stephanie Wagenstaller als freiberufliche Musikpädagogin und Musikerin. Sie ist Mitglied im Kammerorchester Kolbermoor und in der Volksmusikformation Kammermusikanten. Darüberhinaus wirkte sie bei diversen Rundfunkaufnahmen für BR Heimat mit und war bei verschiedenen CD-Produktionen des Volksmusikarchives vom Bezirk Oberbayern beteiligt.

Thomas Beer_PorträtDer musikalische Weg des Gitarristen Thomas Beer war nicht der Geradlinigste. Er erhielt zwar bereits mit 7 Jahren den ersten Flötenunterricht, auf den Klavier-, E-Gitarre- und Gesangsunterricht folgten. Die Liebe zur klassischen Gitarre entdeckte er aber erst im Alter von 20 Jahren. Doch diese war und ist dafür umso stärker und so trat er 2010 seine musikalische Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Altötting an. Daraufhin folgte das Bachelorstudium im Fach Konzertgitarre an der Musikhochschule Nürnberg, wobei er 2014 das Stipendium der Karl und Lilly Till-Stiftung erhielt und 2016 mit dem 1. Musikpädagogischen Preis der Musikhochschule Nürnberg ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2018 absolvierte er das künstlerische Masterstudium bei einem der wichtigsten Gitarristen unserer Zeit, Marcin Dylla aus Polen, an der Musikhochschule Münster mit Bestnote. Zu seiner regen Konzerttätigkeit zählen neben Konzerten in ganz Deutschland, Österreich, sowie in den Niederlanden, ehrenamtliche Auftritte in Altenheimen und Hospizen.

 

Die für Sonntag, 3. Mai 2020  im Franz-Marc-Museum Kochel am See geplante Erstaufführung musste aufgrund der Cornona-Pandemie abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Sobald die Lage und die damit erforderlichen politischen Entscheidungen eine gewisse Planungssicherheit erlauben, wird in Zusammenarbeit mit dem Franz-Marc-Museum neuer Premierentermin mitgeteilt.

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Mit Anna März (Maria Marc) und Michael Stacheder (Franz Marc) und dem
Musikensemble Christine Schreier (Blockflöten), Stephanie Wagenstaller (Violine) und Thomas Beer (Gitarre)

Dauer der Konzertlesung ca. 2 1/2 Stunden Eine Pause
Aufführungs- bzw. Leserechte C. H. Beck Verlag München

Zeitraum für Lesungen
ab Herbst 2020

Termine ganzjährig auf Anfrage möglich.

Honorar auf Anfrage.
zzgl. 10% der Roheinnahme als Tantieme, min. 80,00 EUR + MwSt. + GEMA

Anfragen und Buchungen für Lesungen hier.